|
Ich möchte konstruktiv mithelfen, über ein Thema zu informieren: Da die Seite mit den KWK-Anlagen seit längerer Zeit nicht aktualisiert wurde, möchte ich hiermit meine
Erfahrungen mit dem Dachs (heizölbetrieben) übermitteln: Der Kessel der sein Geld verdient - aber nur für Senertec und die Senertec-Kundendienstcenter.
In gut vier Jahren und ca. 17.000 Betriebsstunden gab es folgende Ausfälle: - Wasserpumpe defekt (Störung Überhitzung) - Heizölpumpe defekt - 2 mal Leistungsnachführung defekt - Drehzahlsensor wurde
kostenpflichtig ausgetauscht (Senertec gab offen zu, daß die alte Ausführung eine Fehlkonstruktion war)
- und als neuester Hit war jetzt der Zylinderkopf defekt Insgesamt fünf Störungen, die zum Ausfall der Heizung führten. Bis auf das Letzte zeigte sich Senertec überhaupt nicht kulant - trotz regelmäßig
eingehaltener Wartungen durch das Senertec-Center Nordostbayern. Beim Letzten kann ich noch keine Aussage machen, da die Reparatur erst gestern stattfand. Allerdings verriet mir der Monteur, daß er alleine schon
etwa 20 Zylinderköpfe austauschte. Es ist also auch in gewisser Weise ein Konstruktionsfehler. Für eine Heizanlage sollte man eine größere Laufzeit als vier Jahre einplanen können - zumindest bei regelmäßiger und
fachgerechter Wartung, die ja recht teuer ist. Ein Anruf bei Senertec in Würzburg beim Qualitätsleiter brachte mich auch nicht weiter. Der Ball wird da zwischen dem Senertec-Kundendienst und Senertec hin- und
hergespielt. Auf die Nachfrage, was ist, wenn ich die Wartung von einer anderen Firma machen lasse, bekam ich zur Antwort: "Dann können Sie nicht mehr mit einer Kulanz von Senertec rechnen." Hierüber kann
man nur lachen oder auch nicht. Den Kundendienst des Senertec-Centers beurteile ich jedoch schon positiv. Bei einer Störung gab es immer kompetente Ansprechpartner (die zweite Leistungsnachführung habe ich selbst
nach Anleitung ausgetauscht). Auch die Dauer, bis die Störung abgestellt war, ist zufriedenstellend. Ein Punkt für die hohen Kosten sind immer die Anfahrtskosten, die aber erklärbar sind.
Alles in allem kann
ich aber vom Dachs (mit Heizölbetrieb) nur abraten. Wenn man das Geld, das so ein Ding kostet auf die Bank (oder natürlich auch auf die Sparkasse) bringt und anlegt, verdient man damit besser. Von der beim Kauf
erwähnten Gewährleistung bis 80.000 Betriebsstunden bei fachgerechter Wartung ist nach Ablauf der Garantie (auf bewegliche Teile bereits nach 6 Monaten, aber was bewegt sich schon nicht in einem Motor mit Generator)
nichts mehr zu sehen. Wenn sich trotzdem jemand noch für einen Dachs entscheidet, kann er mich gerne kontaktieren. Ich habe ein gebrauchtes Gerät zu verkaufen, bei dem jetzt so gut wie alles erneuert wurde.
Ich hoffe, daß Ihr Euch auch traut, negative Erfahrungen zu veröffentlichen.
|